Für die kommende Mittelalter-Saison brauchte ich für meinen ältesten Sohn eine neue Hose.
Da die Kids eh viel zu schnell aus den Sachen rauswachsen, müssen die Gewandungen daher für mich immer möglichst günstig und einfach sein. Denn so oft fahren wir momentan einfach nicht auf solche Veranstaltungen.

So kam ich dazu mal eine eigene Interpretation einer Thorsberghose zu machen. Dieser Hosenschnitt ist einer der wenigen, durch archäologische Funde belegten Hosenschnitten, die in unsere Darstellung passen.

Mit einer alten Bluse als Ausgangsmaterial legte ich also los.
Oben sollte sie weiter sein und die Beine eng zulaufend nach unten.

Die Ärmel dienten mir als schon fertige Hosenbeine und aus der Front der Bluse schnitt ich die anderen zwei Teile.
So, das die doppelte Naht der Knopfleiste als schon fertig verstärkter Hosenbund dienen würde.

Nachdem alle Teile zusammengenäht wurden habe ich vorne einen streifen Stoff herausgenommen damit sie nicht all zu weit ist am Bauch. Hinten am Po habe ich dann mittig/unten ein Dreieck abgenäht für den besseren Sitz.

Oben den Bund einmal umschlagen und eine Kordel einfädeln. Und schon ist die Markthose fertig!
Frontansicht:

Rückansicht:

Angezogen: (Noch etwas zu groß)

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