Heute sind meine Katzen schon etwas älter und es reicht der hier schon vorgestellte Kratzbaum.

Aber Katzen in jüngerem Alter haben numal einen höheren Bewegungs- und Kletterdrang.
Leider wachsen die Preise von angebotenen Kratzbäumen nicht proportional zur Größe.
Übergroße Kratzbäume sind einfach unverschämt teuer und sind dann meist auch noch recht instabil.

So baute ich in damals in unsere alten Wohnung den Kratzbaum selbst.
Zusammengewürfelt aus einem großen, einem mittleren und einem kleinen Kratzbaum.

Aufpassen sollte man da nur auf die Schrauben. Es gibt mehrere verschiedene Schraubsysteme die untereinander nicht kompatibel sind!
Hinzu kamen dann noch ein Weinständer und zwei Holzplatten mit Metallwinkeln, die ich selbst mit Fleecestoff bezogen habe.

Als Highlight dann noch das Katzenkino und die alte Holzleiter, deren Stufen mit Teppichstücken versehen wurden.

Das Katzenkino bestand aus einem alten Aquarium, in dem 3 Wüstenrennmäuse wohnten 😉

Die Abdeckungen für das Aquarium waren selbstgebaut aus Holzplatten mit großen Gitterfenstern um die Mäuse vor dem direkten Zugriff der Katzen zu bewahren und um genügend Frischluft an die Mäuse zu lassen.

Falls nun Tierschützer Alarm schlagen, das dieser Zustand einen erhöhten Stress für die armen Mäuse bedeutete:
Dieses kann ich in keinster Weise bestätigen. Die Mäuse habe ich als bereits ausgewachsene Tiere aus einer Zoohandlung geholt, wo sie durch den täglichen Publikumsverkehr schon sehr „abgestumpft“ waren.
Sie störten sich nicht im geringsten an den Katzen, und manches mal kratzte von außen die Katze an der Scheibe, während von innen eine Maus zurückkratzte 😉

Leider habe ich vom Innenausbau des Mäuseheims keine Fotos mehr gefunden. Wenn ich diese noch finde werde ich sie natürlich nachreichen.

Hier in Kürze zusammengefasst: Eine zweite Ebene aus Buchenholz, viel Einstreu zum Buddeln. Verschiedene wechselnde Röhren und Höhlen aus Wurzelhölzern und/oder Pappe. Heu und Baumwollfasern, zusätzlich zur normalen Einsteu für den Nestbau.
Ein Sandbad und eine aus Gips und Obstbaumhölzern gebaute Rückwand die auch „beklettert“ werden konnte.
Selbstverständlich, aber der Vollständigkeit halber mit aufgeführt: Eine Tränke sowie abwechslungsreiches Futter, das teils auch selbst gesucht werden musste von den Bewohnern.

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  1. Sofasophia sagt:

    ähm, wie wärs damit, die katzen nach draussen zu lassen. ich mein ja nur …
    🙂

  2. machermama sagt:

    Prinzipiell ist es natürlich gut wenn man den Katzen Freigang gewähren kann. Das hat der Wohnort aber leider nicht zugelassen. Erst haben wir in der Stadt im 4. Stock gewohnt und später in unmittelbarere Nähe zu einer Hauptverkehrsstraße.
    Das wäre zu gefährlich gewesen. Und wenn man ausreichend Platz hat und den Katzen Abwechslung und Beschäftigung bietet, fühlen sie sich auch als reine Hauskatzen wohl.

  3. Mara sagt:

    hihi, katzenkino haben wir hier gerade auch. die nachbarskatze sitzt nachts auf unserer gartenbank und beobachtet harald in seinem aquarium. 🙂 aber ich glaube, er hat noch nicht zurückgekratzt.

  4. Anonymous sagt:

    Die Katzenlandschaft ist klasse!

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